26.01.2021 Pressemitteilung

Diakonie Mecklenburgische Seenplatte gGmbH

Bestätigte Corona-Infektionen in der Evangelischen Pflegeeinrichtung „Johanneshaus“ Burg Stargard

Neustrelitz, den 26.01.2021

 

Nachdem im „Johanneshaus“ Burg Stargard in der letzten Woche einzelne Infektionsfälle bei Bewohnerinnen und Bewohnern festgestellt wurden, hat das mobile Abstrichzentrum des zuständigen Gesundheitsamtes gestern, am 25. Januar 2021, alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden der Einrichtung auf das Corona-Virus getestet.
Seit heute Abend liegen uns die Ergebnisse vor: insgesamt 17 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 15 Mitarbeitende der Pflegeeinrichtung wurden positiv auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet. Die Einrichtung hat eine Kapazität von insgesamt 30 Pflegeplätzen.

Zwei der betroffenen Pflegebedürftigen werden derzeit im Krankenhaus versorgt. Alle weiteren infizierten Bewohnerinnen und Bewohner werden in ihren Zimmern betreut und versorgt. Die erkrankten Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Seit dem 21. Januar besteht in der Einrichtung ein Besuchs- und Betretungsverbot, durch die Einrichtungsleitung wurde ein vorübergehender Belegungsstopp veranlasst. Die betroffenen An- und Zugehörigen können jederzeit telefonischen Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern aufnehmen und werden zeitnah über alle veranlassten Maßnahmen informiert.

Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen wurden kontinuierlich gemäß der aktuellen Landesverordnung umgesetzt und das einrichtungsindividuelle Schutzkonzept in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises der Situation entsprechend angepasst.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten der Einrichtung erhielten in der letzten Woche bereits das Angebot der ersten von zwei Corona-Schutzimpfungen durch ein mobiles Impfteam.

„Die festgestellten Infektionen zeigen, wie ansteckend das Covid-19-Virus trotz der seit Mitte Dezember erhöhten Schutzmaßnahmen insbesondere mit dem Tragen von FFP2-Masken und den präventiv durchgeführten Testungen für Pflegebedürftige und Mitarbeitende ist“, sagt Christoph de Boor, Geschäftsführer der Diakonie MSE. „Jetzt geht es darum, die Einschränkungen und Belastungen für die Bewohnerinnen und Bewohner so erträglich wie möglich zu gestalten. Auch dank des freiwilligen Einsatzes von Mitarbeitenden aus anderen Einrichtungen der Diakonie MSE können wir die Pflege und Betreuung weiterhin sichern.“

Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Datenschutzgründen keine weiteren Details über erkrankte Personen veröffentlichen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christoph de Boor
Geschäftsführer

Diakonie Mecklenburgische Seenplatte gGmbH